sieht man die Arme des Betenden Knaben von Sanssouci, der in einem Abguss dem Casino gegenübersteht. 208–210. Soweit erkennbar, bestanden die Pfosten aus Kanthölzern, deren Schaft zum Stab gedrechselt war, so dass ein Fuß und ein Kopf entstand. [5][9] Besides the restoration of Palace Glienicke and some other buildings by Karl Friedrich Schinkel and his students since the 1950s it took until 1969 for the park itself being regarded as a work of art by the West Berlin city administration. [109] Das erneuerte Wandbild mit Schattenrissen von berühmten Antiken war wohl als gelehrtes Ratespiel gedacht. Seit dem Tod seiner Frau 1877 kränkelte Carl zunehmend und wird sich nur noch sporadisch der Parkpflege gewidmet haben. Im Laufe der Zeit wechselte das Casino seine Funktion vom Wohn- zum Sammlungsgebäude. In Analogie kann man annehmen, dass auch die anderen Parkbautengrundstücke von solch einem Zaun umzogen waren. 1952 wurde der Park unter den Landschaftsschutz gestellt, ein wichtiger Schritt zur dauerhaften Erhaltung.[26]. Am Jägertor endete der Wassergraben als Parkbegrenzung und ein Staketenzaun führte als Grenze gen Moorlake. Wichtige Feiertage in Glienicke waren nach dem Hochzeitstag des Paares am 26. Im Journal finden sich entsprechend Einträge wie „Am 13. Mit Charlotte teilte Carl die Vorliebe für alles Englische. : “Schloss Glienicke: Bewohner, Künstler, Parklandschaft” [Glienicke Palace: Occupiers, Artists, Landscaped Park], Catalogue of an exhibition at the, Julier, Jürgen: “Glienicke im 20. Dieses bestand aus dem 1753 erbauten stattlichen Gutshaus, das umgangssprachlich bereits als Schloss bezeichnet wurde, einem kleinen Billardhaus am Jungfernsee, Wirtschaftsgebäuden, landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie einer Ziegel- und Kalkbrennerei. Da die Treibhäuser am Gartensalon aus Lindenaus Zeiten weder in der Größe noch in der technischen Ausstattung modernen Anforderungen entsprechen konnten, plante Schinkel 1839 an ihrer Stelle basierend auf einer Skizze des Kronprinzen einen Neubau, der aber nicht verwirklicht wurde. Die Gartenanlagen wurden zunächst von Lenné entworfen und bis 1853 durch Hofgärtner Friedrich Schojan[11] ausgeführt, den schon Hardenberg nach Glienicke geführt hatte. Das zweigeschossige dreiteilige Gebäude war aufgrund des Fährverkehrs zu Prinz Carls Zeiten eine florierende Gastwirtschaft. Dabei entstand erheblicher Schaden an den Gehölzen der Uferzone, und das Casino wurde bis auf die Grundmauern zerstört. Der Sturz der Hohenzollernmonarchie 1918 und die spätere Überführung der Schlösser in staatliche Verwaltung betraf Glienicke nicht. Die einzelnen Parkpartien scheinen durch das Vorherrschen bestimmter Baumarten charakterisiert worden zu sein. Juli 1841 die prinzlichen Herrschaften erstmals den „Thee im neuen Försterhause auf dem Wege zur Pfaueninsel“ zu sich nahmen. kamen von dort [Paretz] bald nach 4 Uhr z. T. zu Pferde hier wieder zurück, um mit dem Fürstlich Pücklerschen Inspektor Rehder, welcher heute hier angekommen, zu arbeiten.“[174] Ab 1853 wirkte in Glienicke August Giseler als Hofgärtner, der zuvor für Pückler in Muskau sowie für Prinz Friedrich tätig war. Die Rotunde wurde nun auch ein Ort der Aufstellung für Teile der Antikensammlung. In 1981, the department, which had by then been renamed the Landscape Development and Open-Space Planning Division, was subordinated to the newly created Senate Department for Urban Development and Environmental Protection. After the Nazi seizure of power in 1933 the City of Berlin bought most of the park in 1934 and 1935. ): “ludwig persius architekt des königs – baukunst unter friedrich wilhelm IV.”[ludwig persius, the king’s architect – architecture for Frederick William IV], Verlag Schnell und Steiner, 2003, Regensburg, pp. […] Die Lage des Gartens an der seeartig breiten mit Buchten eingeschnittenen Havel ist von großer Schönheit und gut benutzt, ohne daß sich das Wasser zuviel vordrängte. Dezember 1827, die letzte Planfassung datiert vom 10. Die für die Vorgaben des 150. Dadurch entstand ein breiter Wassergraben vor der Parkgrenze, der heute wenig beachtet wird, da der heutige Wasserstand etwa einen Meter unter dem damaligen liegt. Prinz Friedrich Leopold fand hier 1931 die letzte Ruhestätte, seine von ihm vollkommen entfremdete Gattin († 1959) lehnte es ab, neben ihm beigesetzt zu werden. a splendid view of Peacock Island from the Drive. Jeder der vier Besitzer hat ein eigenes Lesecabinett neben dem Salon, in welches man durch die zur Seite des Saals liegenden Nischen gelangt. al.(Ed.) Vielmehr diente der Bäkekanal als neue Parkgrenze im Süden, und die zur Erschließung der Schweizerhäuser notwendige Parkstraße war an beiden Enden durch ein Gittertor zu versperren. Die neuesten Bau-Ausführungen Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Karl von Preussen im Schloss-Park zu Glienicke bei Potsdam. Es ist in gefälligen klassizistischen Formen gehalten mit einem karyatidengeschmückten Erker als besonderem Blickfang von der Vorfahrt. Sievers fand es bei seinen Forschungen nicht mehr vor. Die vier Terrakotta-Figuren von ca. Dies war der Tonstich der ab 1824 aufgegebenen Ziegelei, die zahlreiche Ziegel zum Bau wichtiger Bauten lieferte, wie beispielsweise dem von Schinkel für Wilhelm von Humboldt gebauten Schloss Tegel oder dem von Schinkel entworfenen Turm der Charlottenburger Luisenkirche. Auf dem lithografierten Parkplan von 1862 ist das Zelt unter der Bezeichnung „Parasol“ eingetragen. Oktober 1920 wurde der Gutsbezirk Klein-Glienicke-Forst, der an das Potsdamer Stadtgebiet grenzte, nach Groß-Berlin eingemeindet, wo er Teil des 10. ): Gartenkunst und Gartendenkmalpflege (Denkmalpflege in Berlin und Brandenburg. Jahrhundert war die Schaffung eines attraktiven und abwechslungsreichen Landschaftsbildes, das zwar vollständig künstlich war, aber natürlich wirken sollte. Dieser investierte in sein neues Anwesen bedeutende Mittel, so ließ er von Karl Friedrich Schinkel vor der Südfassade des Schlosses einen halbrunden Vorbau errichten und einen Gartensaal einrichten. nach Sievers, Bauten für den Prinzen Karl, 1942, S. 51. Oder durch den großen Bogen, unter dem ein Zinkabguss der Venus von Capua aufgestellt ist, der einzigen antikischen Plastik außerhalb des Pleasuregrounds. Die Originalzeichnung zur Schießhütte von Persius ist datiert auf den 1. Das marmorne Brunnenbecken ist eine Spolie aus der 1797 abgerissenen Rehgartenkolonnade von Sanssouci. Unter der Bezeichnung „Kaiser-(Nik.) Die Einweihung der Neugierde durch die prinzlichen Herrschaften vermerkte der Hofmarschall am 20. Die wohl wichtigste Einnahmequelle blieb die Ziegelei und Kalkbrennerei, die sich auf einer vergleichsweise kleinen Fläche von etwa 160 × 120 Metern erstreckte und einen neuen großen Ziegelschuppen erhielt. Weiter machte [Schneider die] Zuhörenden auf den Kaiserstuhl aufmerksam, der früher im Dome zu Goslar gestanden und urkundlich dem Kaiser Heinrich III. Da es sich ja um ein handliches Geschütz handelte, konnte es auch außerhalb des Geschützplatzes eingesetzt werden. ], in: Julier, Jürgen et. Most striking is the Lilies bed beneath Charles' bedroom windows at the western facade of the palace. Bemerkenswerterweise ist die Neugierde im Gegensatz zu Schloss und Casino unterkellert. [15] Der Kunsthistoriker Rudolf Bergau bereiste dafür 1879–1881 die ganze Provinz, was der Regierungs-Baumeister A. Körner, der schließlich den Glienicke-Artikel verfasste, 1882 ergänzte, während Bergau erkrankt war. Jupiter und Juno sind nicht durch Standbilder, sondern durch die goldenen Brüstungsgitter der Rotunde sehr präsent. Damit dürfte die Anlage fertiggestellt gewesen sein. Sitzung, 24. Die dort befindlichen Häuser wandelten sich nach und nach im Zuge des sich entwickelnden Tourismus optisch zu einem Landhausviertel. Entsprechend interessant wurde der Park Babelsberg für den prinzlichen Hof in Glienicke, dem er gewissermaßen als Erweiterung des eigenen Parks diente. Als Platz hatte er die Höhe über dem Großen Wiesengrund, westlich der Römischen Bank gewählt. We have selected for you amazing deals on incredible hotels in Gühlen Glienicke. Das Nähere bei dem Inspector Ritter daselbst.“[308]. Im November 1822 starb Hardenberg unerwartet in Genua. Auch bei diesem geschmückten Biedermeierstuhl aus Eisen waren die Stuhlbeine unten mit Stäben untereinander verbunden, damit der Stuhl nicht im weichen Gartenboden versinken konnte. Jahrhunderts angesehen, als die Pflanzungen der älteren westlichen Parkteile bereits voll entwickelt waren und die Parkerweiterungsflächen im Osten ihre grundlegende Gestaltung erfahren hatten. Hier muss also eine besondere Skulptur gestanden haben, deren Aussehen nicht überliefert ist. März 2014. Drei große Fenstertüren öffnen sich zum Altan und führen den Blick über den Jungfernsee zum Pfingstberg, hinter dem im Sommer die Sonne untergeht. Später, der Form nach um die Jahrhundertmitte, wurden in die Rückwand drei Nischen eingestemmt, die mit schmuckvollen Rahmungen in Marmor versehen wurden. Der Rotunde kommt innerhalb der Potsdamer Kulturlandschaft eine große Bedeutung zu, da sie zum einen städtebaulich prägend ist zum anderen handelt es sich um eine der bedeutendsten Kleinarchitekturen in Schinkels architektonischem Werk. Die Löwenfiguren spien zusätzlich Wasserstrahlen, und ein Wasserschleier wurde durch den Überlauf des geriefelten Beckenrandes erzeugt.[74]. Da die 1824 auf der Pfaueninsel verlegten Tonrohre der Firma Feilner bereits nach zehn Jahren unbrauchbar geworden waren, wurden in Glienicke teure Eisenrohre verlegt, die aus der Produktion von Egells stammten, der auch die Dampfmaschine lieferte. Es sei denn, er wäre von anderer Seite finanziert worden, wofür aber keine Anhaltspunkte vorliegen. [198] Als Sievers seine Studien in Glienicke betrieb, konnte er noch fragmentierte Abschnitte zwischen Moorlake und der Berlin-Potsdamer-Chaussee dokumentieren, bevor sie 1941 beseitigt wurden. Julius Lippert übernahm nach Heinrich Sahms Rücktritt auch das Amt des Berliner Oberbürgermeisters unter dem Titel Stadtpräsident. Der massive Pavillon wies elegante frühklassizistische Stilformen auf, sein Eingangsportal wurde von zwei Sphinxfiguren flankiert. Dies ist bemerkenswert angesichts der damals vom König und vom Kronprinzen getätigten Ankäufe für die Schlösser und das 1830 eröffnete Museum in Berlin. ab 1885 „Park des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen“. Bereits 1660 war eine erste hölzerne Glienicker Brücke errichtet worden, die aber noch keine direkte Verkehrsverbindung nach Berlin bedeutete, sondern nur nach Potsdam führte, bzw. Für letztere modellierte Friedrich Wilhelm Dankberg die schalentragende Knabenfigur. If you set out without the Plan, you risk just missing a bus and it would be a long, chilly wait for the next one. Von den zahlreichen antiken Steinkunstwerken, die Carl an und auf den Banklehnen versammelt hatte, ist so gut wie nichts verblieben. Reichstagsprotokolle 295. [24] :137 The largest part of the Karpathen was bought in 1851. Hier wurden die Hirschfiguren aufgestellt, die sich bis dahin am Vorfahrtstor des Schinkel-Schlosses befanden. Gleichzeitig mit der Unterförsterei Moorlake wurde 1840 nach Persius’ Entwurf die Unterförsterei Klein-Glienicke erbaut. Der ab 1816 geschaffene Pleasureground ist ein Frühwerk Lennés und zugleich eines seiner Meisterwerke. Die Restauration vertrat einen Sondertypus des nach 1871 vielfach entstehenden Schlosshotels. Zwischen Schloss und Stall wurde als Neubau das Küchenhaus eingefügt, Zeichen der nun stark gesteigerten kulinarischen Ansprüche der Zeit. In front of the Curiosity pavilion is the “La Laitière“ Fountain. Es bestand – ähnlich wie das Wildparktor – aus Ziegelmauern mit Pfeilern, die von eisernen Zapfen bekrönt wurden und einfachen Eisengitter-Torflügeln. Möglicherweise war es schon unter Prinz Friedrich Leopold beseitigt worden, der den Park nach derzeitiger Kenntnis kaum nutzte. Von einem Vorraum führte eine einläufige Treppe ins Obergeschoss. Das Wegenetz hat sich seit dem Tod Prinz Carls in Teilen verändert. Eine gestalterische Beteiligung des Hofgärtners ist dagegen nicht überliefert und angesichts der strengen Hierarchie am prinzlichen Hof auch unwahrscheinlich. It is a heraldic sign referring to Charles' younger sister Louise who was married to Prince Frederick of the Netherlands. am Buffet. [320] Prinz Carl bezog sich auf die Zeit des Großen Kurfürsten, der das ursprünglich ja sehr bescheidene Jagdschloss Glienicke hatte erbauen lassen, und durch den Frieden von Oliva gewissermaßen der Begründer des späteren Königreichs Preußen war. Dieser Gebäudeentwurf war zwar sehr repräsentativ, hätte aber den Pleasureground architektonisch sehr dominiert.[153]. [4]/:22–, Map of the first Hunting Lodge Glienicke, North to the right (Samuel de Suchodolec, 1683), Second wooden Glienicke Bridge and first Hunting Lodge Glienicke (Johann Friedrich Nagel, 1788), View from vineyard (later site of Roman Bench) across estate towards Potsdam (Berger following Lüdtke, 1796), Map of Lindenau's Ornamental Farm, North to the right (J. G. Hellwig, 1805), Map of Pleasure Ground Glienicke, (P. J. Lenné, 1816), After the Prussian Chancellor Karl August von Hardenberg had purchased the estate in 1814, he commissioned the Prussian gardener Peter Joseph Lenné to design a park in 1816. „Hirtental“. In diesem Tagebuch wurden nicht nur die täglichen Aktivitäten des prinzlichen Paares (die Kinder wurden durch Erzieher beschäftigt) aufgezeichnet, sondern auch Buch geführt über sämtliche Gedecke bei Tisch zur Abrechnung der prinzlichen Apanage. Fotos in Ausstellungskatalog Schloss Glienicke, 1987, Kat. Dieser Bereich ist heute gestört durch die Bastion, die Julius Lippert hier 1935 bauen ließ und der der Große Jagdschirm zum Opfer fiel. Da es aber auf einem zweiten Blatt mit Grundriss und Baudetails veröffentlicht wurde, liegt es nahe, dass es sich mit der Ortsangabe des Glienicker Parks nicht nur um einen Musterentwurf gehandelt hat. South of the lodge was an enclosed wildlife park; north a tree garden and two vineyards. Understand []. [231] Es haben sich weitere derartige Entwürfe Persius’ erhalten. Von den Estaquets, die innerhalb des Parks die Wirtschaftsgrundstücke der Parkbauten einfassten, konnte Sievers noch den Staketenzaun am Matrosenhaus dokumentieren. Sievers fand diesen Entwurf so bemerkenswert, dass er ihn ausführlich würdigte und auch in Ausschnittsvergrößerungen veröffentlichte. Sievers, Bauten für den Prinzen Karl, 1942, S. 74. Von den Pflanzungen sind hier durch Wildverbiss nur die Bäume übrig geblieben, wodurch der Bereich östlich der Römischen Bank besonders kahl erscheint. Humphry Repton, der wohl einflussreichste englische Landschaftsgestalter seiner Zeit hatte Ende des 18. Die Havel ist mit vielen Sichtachsen in den Jagdschlossgarten eingebunden. At intersections the gutters crossed the road. from the changes to the Berlin-Potsdam chaussee which became part of the Reichsstraße 1. Der Schlossteich fiel mit der Vernachlässigung der Parkpflege trocken. Castle. [196] Bei Steigungen, bzw. Die Rekonstruktion des anschließenden Saals mit Stuckmarmorierung ist aber bis heute sichtbar. Um den Boden des Pavillons möglichst hoch zu positionieren, wurde unter ihm ein unzugänglicher Gewölberaum errichtet. Wegen der sehr flachen Nut an den Kantsteinen dürfte Letzterer eine farbige Asphaltierung wie am Stibadium gewesen sein. Ein großes goldenes Kreuz aus dem Kirchenschatz des Baseler Doms, ein Geschenk Kaiser Heinrichs II. The sculpture was a gift to Charles by his sister Charlotte in 1827. Carl hatte in jungen Jahren ein so einnehmendes Wesen, dass er 1818 auf dem Aachener Kongress sogleich die Zuneigung des Fürsten Pückler gewann. Laut Kraatz-Plan muss diese Parkpartie sehr erlebnisreich gestaltet worden sein. Zum Ehrenhof gelangte man entweder von der Vorfahrt durch ein Portal in der Nord-Treillage oder über das Tor an der Barockallee Richtung Dorf. Den Grund hierfür kennen wir nicht, jedenfalls sind keinerlei Gedankenspiele bekannt, die Vorfahrt optisch in den Garten einzubinden. Nach Gedankenspielen der frühen Nachkriegszeit, den Glienicker Park zu einer wichtigen West-Berliner Sportstätte an der Grenze zur SBZ/DDR auszubauen und damit vollständig zu zerstören, setzte ein Umdenken ein, das Werk Schinkels und seiner Schüler zu bewahren. Sowohl Lysikrates als auch Demosthenes wären als Identifikationsfiguren des Prinzen Carl denkbar. Die zuvor bestehende Kantholzbrücke war gestalterisch belanglos, stellte aber keine optische Beeinträchtigung dar. „EFFRE, ein europäisches Förderprogramm u. a. für die touristische Infrastruktur brachte das Geld für die Sanierung von Wegen und angrenzenden Randbereichen im Park […]. Jörg Wacker: Der Umgang mit den denkmalgeschützten gärtnerischen Anlagen der SPSG in: Landesdenkmalamt Berlin und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (Hrsg. Bemerkenswerterweise fehlen Veröffentlichungen von Löwenfontäne, Neugierde, Jägerhof und dem Klosterhof. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (Potsdamer Kulturlandschaft). Bereits 1978 war ein Referat für Gartendenkmalpflege beim Senator für Bau- und Wohnungswesen gebildet worden. Vielfach bildeten sie den genau komponierten Blickpunkt einer Sichtachse inmitten einer Gehölzgruppe. Demnach gab es sehr wenige Treppenwege, nämlich eine Querverbindung in den Karpathen, die Verbindung vom Hauptfahrweg zum Großen Jagdschirm und die Wegeanschlüsse der unteren Erlenbrücke.[195]. Einen Landschaftspark zu besitzen und zu gestalten bedeutete also in jener Zeit mehr, als einen dekorativen Garten sein Eigen zu nennen. Es ist der einzige bedeutende Bau Glienickes, dessen Entstehung nicht durch Entwurfspläne dokumentiert und bei dem die architektonische Urheberschaft eine Zuschreibung ist. Auf dem Kraatz-Plan ist es verzeichnet und benannt, aber im Journal nicht erwähnt. Ebenso kann unkontrolliertes Wachstum später mit zu unnötigen Auseinandersetzungen mit dem Naturschutz führen. Close to Glienicke Bridge (known as Bridge of Spies) the park is open to the general public. Veröffentlicht wurde die Zeichnung im Architektonischen Skizzenbuch mit der Erläuterung: „Schießhütte, die im Walde [!] Das Landgut Glienicke mit seinen lieblichen Wiesengründen, die sich zwischen baumbestandenen Hügeln sanft zur Havel hinabschwingen, entsprach ganz dem Geschmack des Prinzen. Der Klosterhof im Schloßpark Glienicke (Berliner Forum 6/84), Berlin 1984, S. 54. zitiert nach Rothkirch, Prinz Carl, 2006, S. 146. [28] Nach dem Mauerfall wäre dies kaum mehr möglich gewesen. Zu den Obergeschossen führten Außentreppen, bei den größeren Häusern zusätzlich auch Innentreppen. Potsdam: Riegel, 1843. So kaufte der preußische Staat 1924 den Böttcherbergpark. In 1850 the Cloister Courtyard between Casino and the greenhouses was erected as the last building on the pleasure ground. Pförtnerhäuser sind nur für das Nordosttor und das Griebnitztor überliefert, beide sind auf den Meyer-Plänen von um 1845 verzeichnet. Nur mühsam gelang in späteren Jahrzehnten eine Neubesiedelung mit Kolonisten.[3]. Der Raum ist in seiner Lage der schönste in Glienicke. Eine bildliche Darstellung des Parks Klein-Glienicke müsste also etwa zwei Drittel Landschaftsfotos und nur ein Drittel Fotos der Bauten präsentieren, die Realität zeigt das gegenteilige Verhältnis. While looking on the common people from such an elevated and prestigious building the Prince's tea party was on show to the people at the same time. Die Löwenfontäne wurde zu einer Art Signum der Glienicker Parkanlagen, zumal sie am stärksten in Richtung der Berlin-Potsdamer Chaussee wirkte und nahezu jedermann bekannt war. The arcade of the orangery referred to the adjacent coach house. Ihre Geschichte von der Renaissance bis zum Biedermeier dargestellt am Kunstbesitz der Berliner Schlösser.“ [Art in Brandenburg-Prussia. [187] Damals müssen also wichtige Parkpartien gestaltet worden sein. [4]:186 The Böttcherberg-Park belonged already to the Lindenau estate since 1804, yet the main landscape design effort started only in 1841. Somit ist die Villa Schöningen bedingt als Bestandteil des Glienicker Parks anzusehen. Affenkapitell, das ein Kapitellfragment vom Campanile zu Pisa („Schiefer Turm“) ist. Soweit den überlieferten Karten zu entnehmen ist, war der Böttcherbergpark nicht gegen die Schweizerhauspartie abgegrenzt. Jahrhunderts ragt der Park Klein-Glienicke durch die hohe Qualität sowohl der Bauten als auch der Gartenkunst heraus, auch wenn die östlichen Parkbereiche noch nicht gartenkünstlerisch wiederhergestellt sind. Dort befand sich das Arbeiterfamilienhaus aus der Zeit Hardenbergs, von dem Carl die niedere und mittlere „Jagdgerechtigkeit“ übernommen hatte. Der Raum enthält eine tiefe überkuppelte Nische mit eingestelltem Sockel in der Achse der Pergola. Der Glienicker Garten war sein erster Privatauftrag. [191] Es wurden nun noch gezielter Gehölze aus entfernteren Regionen besorgt. Als Besitz einer Nebenlinie des ehemals regierenden Königshauses blieb es Eigentum des Prinzen. Zum Antikenprogramm und der Antikenrezeption: Gröschel. Es entstand 1873/74 nach Entwurf von Ernst Petzholtz und ist typologisch interessant, da es im Grundriss die typischen minimierten Stube-Kammer-Kammer-Wohnungsgrundrisse des frühen Mietshausbaus aufweist.[309]. Nicht ausgeführter Erweiterungsplan für den Glienicker Park (Peter Joseph Lenné, 1830), 2b. [89], Der Weg führt weiter über den heute so genannten Lennéhügel, von dem man einen überraschenden Blick über die Pergola des Casinos auf den Jungfernsee zu der von Persius gebauten Villa Jacobs hat. Über das Obertor wurde die Berlin-Potsdamer-Chaussee gequert und in den Böttcherbergpark gefahren. Jahrhunderts modern gewesen ist. Als typische Merkmale des Englischen Landschaftsparks wurden hier von Lenné Clumps, also Baumgruppen, gepflanzt. Sievers, Bauten für den Prinzen Karl, 1942, S. 120. Es ist vielmehr denkbar, dass Prinz Carl, der seit Januar 1877 Witwer war, sich mit Gestaltungen im engeren Gartenbereich vom Tod seiner Frau ablenken wollte.[110]. 287, S. 415f. Dieses Grundstück wurde nach Prinz Carls Tod zur Erweiterungsfläche des Friedhofs umgewidmet. Jahrhundert aufgestellt, den Prinz Carl über seinen Erzieher Heinrich Menu von Minutoli erworben hatte. Hardenberg führte Schinkel und Lenné in Glienicke zusammen und begründete damit eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit. At its place was at first a sentimental memorial fountain called the “Monument“. Margrit-Christine Schulze, Orangerie und Treibhäuser im Park Glienicke, in: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg. In den folgenden Jahren sind diese behutsam auszulichten.“[194], Beim Wegenetz des Glienicker Parks wurde zwischen Fahrwegen und Gehwegen unterschieden. Das Krughorn in seinem gesamten Umfang und alle an die Uferchaussee angrenzenden Havelufer gehörten zum Glienicker Gutsbezirk, also im weitesten Sinne zum Park. Somit muss der „Monte Lucchesini“ oder der direkt westlich an ihm vorbeiführende Weg ein besonderer Aussichtspunkt gewesen sein. Seiler vermutet, dass das Zelt im Auftrag des Königs für den Charlottenburger Schlossgarten gefertigt wurde, dort aber nicht aufgestellt wurde. [101] Frühestens zu dieser Zeit wurden die Terrakotta-Säulen durch Sandsteinsäulen ersetzt, da der Aufwand der Nachfertigung beschädigter Terrakotta-Bauteile in keinem Verhältnis zu den Kosten einer Neuschöpfung in Sandstein stand. B. aus den veröffentlichten Listen der kultivierten Gehölze der von Lenné eingerichteten Landesbaumschule. Der Park erreichte Anfang der 1860er Jahre seine endgültige Ausdehnung, letzte Um- und Neubauten entstanden Anfang der 1870er Jahre, also ein halbes Jahrhundert nach Übernahme des Parks. sind auf den Pfeilern Hirschfiguren und auf den Ecken der Mauerwangen je zwei flache Schalen dargestellt, wie sie sich heute noch an der Südtreppe des Casinos finden. – Wunderhübsch ist der Hof, auf welchen meine Fenster gehen. Inwiefern sich die gelegentlich überlieferte Bezeichnung als „Hofmarschallsvilla“ historisch verifizieren lässt, ist noch ungeklärt. Juni 1831 ritt der Prinz mit dem Inspektor Ritter nach Gütergotz, um dort einen von Ritter gefundenen und ausgegrabenen Granitblock in Augenschein zu nehmen.“[281] Die Findlinge wurden entsprechend im Park keineswegs am Wegesrand abgeladen, sondern genau der Topografie eingepasst. Der Erlebniswert dieser Partie ist – abgesehen von der bewegten Topografie – vollständig verloren gegangen, es handelt sich heute um einen Buchenwald. Wegen der Gefahr des Wildverbisses der jeweils neuen Pflanzungen wird der Park von Anfang an umzäunt gewesen sein. Das Haus besitzt einen kleinen Turm, dessen Spitze in Form eines Narwal-Zahnes gestaltet war und auch der Delphin auf der Giebelspitze bildete ein maritimes Detail. [273] Hier wurde also durch Auslichtungen, Vor- und Zwischenpflanzungen gestaltet, wovon heute nur noch wenig zu erkennen ist. Früher war das schmuckvolle Haus mit seinen reizvollen Details der augenfällige architektonische Eckpunkt des Parks, gewissermaßen Gegenstück der ungleich qualitätvolleren Rotunde an der Glienicker Brücke. Der […] Paduanische Gelehrte starb 1316, noch ehe der von der Inquisition gegen ihn als Zauberer geführte Prozeß entschieden war, 80 Jahre alt, und entging dadurch dem Scheiterhaufen. Aus den bislang rein landwirtschaftlich genutzten Flächen wuchs eine ferme ornée (ornamental farm), bei der die Äcker und Weiden von 16 unterschiedlichen Alleen und ersten Landschaftsgartenpflanzungen eingefasst wurden.[5]. 1934 baute Stadtbaurat Benno Kühn für Julius Lippert den Jägerhof zu einem Jagdhaus aus. Die im 19. 1863–1866 wurden die Anlagen der Schweizerhäuser ausgeführt. Vielmehr wirkte es – im Gegensatz zu dem neobarocken Jagdschloss – mit seinen spätklassizistischen Fassaden als eine selbstverständliche Ergänzung der Schinkelbauten. Ein Aquarell Hennickes überliefert die Aussicht, die sich einst von hier zum Wasserturm des Hofgärtner- und Maschinenhauses bot. [107] Auch in späteren Jahren wurden alle Gäste des Prinzen zum Casino geführt, wo sie den Bau und die herrliche Lage gezeigt bekamen. K. H. der Prinz inspizierte den Park und die neuen Anlagen im Jagdschloß Garten im Pony Wagen mit Ritter und Gieseler.“[192], In der zweiten Jahrhunderthälfte fügte Prinz Carl dem Park weiter neue Partien hinzu. Sie greift Eggelings Zweifel an Persius’ Urheberschaft auf. Es wurde gemeinsam mit dem Pförtnerhaus auf einem Blatt im „Architektonischen Skizzenbuch“ 1852, also auch nach Persius’ Tod, veröffentlicht. 1841 erbaute Ludwig Persius die prinzliche Unterförsterei Moorlake in Form eines Schweizerhauses, oder Bayerischen Hauses an der idyllisch gelegenen Havelbucht. Im Gegensatz zum Stammpark besitzt der Jagdschlossgarten direkten Zugang zur Havel am Tiefen See und der Glienicker Lake. In: Leipziger Illustrierte Zeitung, Band 6, Nr. Die Miniaturflotte entstand sukzessive, erstmals beschrieben wurde sie im Bericht über Glienicke in der Leipziger Illustrierten Zeitung 1846: als einer „Menge kleiner, zierlich bemalter Ruder- oder Segelböte, deren farbige Flaggen lustig im Winde“ flatterten. Mit dieser Planung veröffentlichte er auch den Bau in seiner „Sammlung Architektonischer Entwürfe“. Nach der großen Osterweiterung 1841 dürfte der Park in den 1850er Jahren in weiten Teilen seine beabsichtigte pflanzliche Gestalt geboten haben. Plan your trip to Eastern Germany. 1849 erhielt auch das Tor der direkten Schlossvorfahrt ein Pförtnerhaus. Zunächst schloss er bruchlos an die Gestaltungen Hardenbergs an. Sie führte als einbogige Steinkonstruktion über eine sehr enge Felsenschlucht, die einen der vier Alpenpässe bildete. Ein wohlgeformter und raffiniert positionierter Felsen muss Prinz Carl ein hohes Maß an ästhetischem Genuss bereitet haben. Aus künstlerisch gestalteten Parkflächen wurden so banale Grünflächen, auf denen neue Wege die verbliebenen Bauten auf kürzester Strecke verbanden. Sievers, Bauten für den Prinzen Karl, 1942, S. 90. Die Wege wurden serpentinenartig angelegt, was in den Parkplänen als eng parallel laufende Trassen erscheint. Vor der West- und Ostseite des Schlosses befinden sich Terrassen. Dasselbe ist mit dem Parke der Fall in welchem mehrere auf künstlichem Wege hergestellten, höchst pittoreske Erdbildungen in der Form von felsigen Regenschluchten, Gebirgsseen und Bächelchen dem Beobachter Bewunderung von der Meisterschaft ihres Begründers abnöthigen.“[230]. 1843 und 1854 stellte er als Veröffentlichung seiner Parkanlage eine Mappe von bereits vorhandenen druckgrafischen Blättern zusammen, so die Blätter aus der „Sammlung architektonischer Entwürfe“, die Farblithografien von Haun nach Schirmer und dem unattraktiven Litho-Parkplan um 1845.[53]. Oktober 1837 fand in Glienicke eine Besprechung zwischen Prinz Carl, Schinkel, Persius und Lenné statt „über das Bassin und die Fontaine vor dem Treibhaus […] und wie die broncenen Löwen am vortheilhaftesten zu placieren sein würden.“[71] Schinkel entwarf daraufhin die neue Fontänenanlage und ein neues Gewächshaus. Das nördlich des Arbeiterhauses gelegene Grundstück hatte Prinz Carl ebenfalls erworben und gärtnerisch gestalten lassen. In der Literatur wird zumeist Ferdinand von Arnim als Architekt angegeben. [116] So ist auch der heutige Fußbodenbelag von Carl erst später als Antiquität über den Kunsthandel erworben worden.